Education Forum, Montag, 3. März
New Learning 2.0: Willkommen in der neuen Welt des Lernens
Schweizer Hochschulen werden im Rahmen des Swiss Virtual Campus bis Sommer 2008 über hundert qualitativ hoch stehende Blended-Learning-Kurse entwickelt haben. Zahlreiche dieser Kurse wurden mit guten Ergebnissen evaluiert und werden bereits eingesetzt. Im Rahmen des Impulsprogramms Public Private Partnership – Schule im Netz (PPP-SiN) haben sich viele Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Unterricht auf den neusten Stand gebracht. Grossunternehmen wie IBM, CISCO, UBS, CS oder Nestlé setzen E-Learning zum Teil breit und systematisch ein.
Der Weg ist vorgezeichnet
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien haben damit bewiesen, dass sie verschiedenste Bildungsformen sinnvoll unterstützen können. Ihr volles Potenzial konnten sie bisher aber noch nicht in gleichem Mass entfalten, wie dies in weiter entwickelten Einsatzfeldern, wie z.B. im E-Business, der Fall ist. Dazu muss das Neue Lernen jetzt in eine neue Entwicklungsphase übergehen. Bei „New Learning 2.0“ werden Lerntechnologien stärker in die Welt der Lernenden integriert. Durch die Verzahnung von virtuellen und realen Elementen werden neue Lernwelten geschaffen. Dazu sind in den kommenden Jahren mehrere Herausforderungen zu bewältigen: Die Integration von E-Learning-Angeboten in die Wertschöpfung bzw. in den Studienbetrieb muss optimiert werden. Die Standardisierung ist weiter voranzutreiben. Technologische Innovationen, verändertes Nutzungsverhalten und organisatorische Veränderungen müssen antizipiert und bei Neuentwicklungen laufend einbezogen werden.
Die zentralen Fragen
Wie ist das Lernen mit Hilfe von IKT in die Wertschöpfung bzw. in den Studienalltag eingebettet? Werden bei der Realisierung von E-Learning die Rahmenbedingungen der Organisation wie auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden bzw. Studierenden miteinbezogen? Werden neue technische Möglichkeiten, Verhaltensveränderungen der Lernenden oder organisatorische Umstrukturierungen antizipiert und bei der Gestaltung neuer Bildungsszenarien berücksichtigt? Werden bestehende Strukturen hinterfragt? Wird Know-how über organisationale Grenzen hinaus vernetzt? Welche Schlüsselkomponenten und ‑kompetenzen sind erforderlich?
Die Plenumsreferate des Education Forums 2008 geben Antwort auf diese Fragen und sind fokussiert auf die aktuellen Herausforderungen. Die Solution-Präsentationen vom Nachmittag zeigen wegweisende und erprobte Lösungen auf. Anbieter, Problemlöser und Anwender legen Erfahrungsberichte vor und sprechen über Erwartungen, Hemmnisse und realisierten Nutzen. Dazu präsentiert die Poster-Session „Education meets Business“ rund 30 herausragende E-Learning-Produkte und ‑Dienstleistungen von Schweizer Hochschulen.
Angesprochen sind Entscheidungsträger, Bildungspolitiker, Manager, Verwalter und Lehrpersonen aller Stufen des Schweizer Bildungswesens, sowie Aus- und Weiterbildungsverantwortliche aus Wirtschaft, Verwaltung und Healthcare.